Im Rahmen eines Workshops am Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg zu Demokratie und den aktuellen Bedrohungen, denen diese ausgesetzt ist, entstand 2025 das Buch #FürDemokratieGegenExtremismus.
Die Jugendlichen der 11. und 12. Klasse setzen sich in den teils sehr persönlichen Texten mit verschiedenen Themen auseinander. Dazu gehören unter anderem Bildungsungerechtigkeit, Antisemitismus, ungleiche Rechte für Frauen und familiäre Erfahrungen mit dem NS-Regime. Außerdem beschäftigten sie sich mit Rassismus, Rechts- aber auch Linksextremismus sowie mit der wachsenden Gefahr durch Desinformation. Dabei war oft besonders der Blick auf die Situation von Jugendlichen für die Autor*innen relevant.
Unterstützt wurde das Buchprojekt #FürDemokratieGegenExtremismus durch die Schauspielerin Iris Berben, die Autorin Dona Kujacinski und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit!
Ihr Anliegen führt wie ein roter Faden durch das Buch. Sie wollen Bewusstsein schaffen für die Bedeutung der Demokratie sowie von Werten wie Freiheit, Gleichheit, Respekt und Toleranz, die es zu schützen gilt. Dabei ist das Buch auch als Reaktion auf den sich immer weiter ausbreitenden Rechtsextremismus in der Region (Südbrandenburg) zu verstehen.
Auch deshalb diskutierte man #FürDemokratieGegenExtremismus nicht nur schulintern. Die Beteiligten gingen im Laufe der letzten Monate mit ihren Geschichten auf Lesereise durch Deutschland. Hier wurde das Buchprojekt bei Lesungen der Öffentlichkeit präsentiert, mit Schüler*innen anderer Schulen besprochen oder im Rahmen von Demokratieveranstaltungen diskutiert.
Waltraud-Netzer-Jugendpreis 2025

Das Engagement für demokratische Werte der Senftenberger Schüler*innen zeichnete Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. mit dem Waltraud-Netzer-Jugendpreis 2025 aus. Die Preisverleihung fand am 22. November 2025 in Berlin statt.


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