Demokratiegeschichten

Monat: Mai 2024

Alle 6 Beiträge

Das Ende der Monarchie in Nepal – oder?

Seit seiner Vereinigung 1768 ist Nepal eine Monarchie und gleichzeitig das einzige Land der Welt mit dem Hinduismus als Staatsreligion. In den 1980er Jahren entsteht dann im von wirtschaftlichen und sozialen Krisen gebeutelten und von Entwicklungshilfe abhängigen Land eine Volksbewegung, die sich nach Reformen sehnt. Ihre Forderungen nach einer Aufhebung … mehr

Bayern gegen das Grundgesetz

Heute ist es wieder soweit: Deutschland feiert den 23. Mai als Tag des Grundgesetzes, an dem es vor 75 Jahren in Kraft trat. Was einige nicht wissen: Der Freistaat Bayern lehnte das Grundgesetz wenige Tage zuvor ab. Die Mehrheit der Abgeordneten des Landtages stimmten gegen dessen Annahme. Trotzdem gilt das … mehr

Der Berner Prozess um die „Protokolle der Weisen von Zion“

Es ist eine der perfidesten antisemitischen Schmähschriften überhaupt: Die „Protokolle der Weisen von Zion“. An dieser Stelle möchte ich den Lesenden inhaltliche Details ersparen. Für das Verständnis dieses Texts reicht es zu wissen, dass die Protokolle vorgeben, Teil einer Verschwörung zum Erstreben jüdischer Weltherrschaft zu sein. Dies solle u.a. durch … mehr

Eine neue Hauptstadt für ein neues Deutschland

Die Hauptstadt eines Landes ist häufig der Sitz aller oder zumindest einiger der wichtigsten Staatsorgane. Außerdem dient sie zur Repräsentation nach innen wie nach außen. So finden beispielsweise wichtige Demonstrationen dort statt und internationale Staatsgäste werden hier begrüßt. Was in der Hauptstadt passiert, hat immer auch eine gewisse Strahlkraft auf … mehr

Einfach mal „Nein“ sagen: Kommunalwahlen in der DDR

Wahlen sind eines der wichtigsten Elemente eines demokratischen Systems. Für die Partei oder Person stimmen, die man am geeignetsten findet? Eine Wahlkabine nutzen, damit keiner mitbekommt, wen man wählt? Oder gar nicht wählen gehen, weil man sich nicht entscheiden kann? Alles kein Problem in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2024. … mehr

Die polnische Verfassung von 1791

Am 3. Mai 1791 unterzeichnete der polnische König Stanislaw II. August Poniatowski eine neue, moderne Verfassung für den polnisch-litauischen Doppelstaat. Sie war Rousseaus Idee der Volkssouveränität und Montesquieus Lehre von der Gewaltenteilung verpflichtet, sie schränkte die Privilegien des Adels ein, gestand dem Bürgertum politische Rechte zu und gewährte den leibeigenen … mehr