Demokratiegeschichten

Monat: April 2020

Alle 10 Beiträge

Macht und Krisen. Krisen in Demokratien und Diktaturen

Die Legitimität jedes politischen Systems der Welt wird gerade getestet von der Corona-Realität. Wer ist mehr in Gefahr: Diktaturen oder Demokratien? Krisen sind immer auch ein Test für ein politisches System. Schauen wir in die letzten 70 Jahre zurück, haben sich Demokratien und Diktaturen in Krisen unterschiedlich geschlagen. Individuelle Persönlichkeitsrechte … mehr

Tschernobyl

Tschernobyl. Jetzt liest man diesen Namen wieder, weil dort die Wälder brennen. Ich habe das Wort Tschernobyl mit 13 Jahren gelernt, so wie heute Kinder und Jugendliche die Worte Corona und Covid-19. Tschernobyl wurde 1986 schnell zum Symbol für eine Gefahr, die man nicht sehen konnte: atomare Strahlung. Was geschah damals … mehr

Gebaute Orte für Demokratie und Teilhabe

Wir sind jetzt alle zwangsweise sehr viel zu Hause, denn wir können nicht wie sonst verreisen oder Verwandte besuchen. Und viele können nicht zur Arbeit gehen. Da wird einem klar, wie wichtig die eigenen vier Wände, das Dach über dem Kopf, die Wohnung oder das WG-Zimmer sind. Wo ist aber … mehr

Sage ihre Namen, lies ihre Geschichte

Kurz nach den rassistischen Morden in Hanau am 20. Februar 2020, die neun Menschen das Leben kosteten, tauchte im Netz der Hashtag #SayTheirNames auf – sage ihre Namen. Dahinter stand das Anliegen, die Opfer in den Mittelpunkt zu rücken, nicht nur über den Täter zu reden. Denn wenn es um … mehr

Neue Briefmarke zum heutigen 100. Geburtstag Richard von Weizsäckers

Anlässlich des 100. Geburtstages veröffentlichte die Deutsche Post am 2. April eine neue Briefmarke mit dem Portrait und einem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Seiner eigenen Würde gibt Ausdruck, wer die Würde anderer Menschen respektiert. Richard von Weizsäcker Richard von Weizsäcker wurde am 15. April 1920 in Stuttgart … mehr

Naziterror als Thema in der Grundschule?

Vorbemerkung. Schule soll einem Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2009 ein Ort sein, an dem demokratische Werte erlebt, vorgelebt und gelernt werden. Dabei sei „das historische und erinnerungsorientierte Lernen in Auseinandersetzung mit menschen­feindlichen und antidemokratischen Vergangenheiten (…) zu fördern.“ Kann eine solche Forderung ebenso an die Grundschule gerichtet sein?  Diese Frage … mehr

Der Tag des Traumas für ein ganzes Land

Vor zehn Jahren stürzte die polnische Präsidenten-Maschine nahe des russischen Smolensk ab: Das Erinnern ist ebenso kompliziert wie wichtig. „Noch ist Polen nicht verloren“, heißt der berühmte Vers aus der Hymne unseres Nachbarlandes. Dem fühle ich mich persönlich sehr eng verbunden seit meiner ersten Reise 1988, noch im „Kalten Krieg“. … mehr

Die Ruhr in der DDR – Epidemien als Propagandamittel im Kalten Krieg

Während sich aktuell das Corona-Virus seinen Weg um die Welt bahnt, machten die Viren im Kalten Krieg zwischen Ost- und Westdeutschland anscheinend halt. Die Mauer war dicht. Auch eine Aufnahme von Patienten in Krisenzeiten über die Grenzen hinweg wäre nicht denkbar gewesen. Stattdessen wurden Epidemien zum Spielball der Propaganda in … mehr

Pandemie 1957

Als ich mit meiner Mutter über die momentane Corona-Krise am Telefon sprach, sagte sie mir: „Das erinnert mich an die Grippewelle 1957. Damals mussten wir auch nicht zur Schule und blieben alle in den Häusern“. Mein Forscherinteresse war geweckt. Was hat es mit der Grippe im Jahr 1957 auf sich? … mehr