Demokratiegeschichten

STIMMEN

Wie erinnern wir an Revolutionen und deren Forderungen? Welche Geschichten erzählen wir über Demokratie? Und wer kommt dabei zu Wort? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung „STIMMEN. Ein Ausstellungsexperiment zwischen Demokratiegeschichte und Gegenwart“ am Friedhof der Märzgefallenen in Berlin.

Die Ausstellung verbindet historische Ereignisse mit heutigen Perspektiven. Sie lädt Besucher:innen dazu ein, Demokratiegeschichte nicht nur als abgeschlossene Vergangenheit zu betrachten. Stattdessen zeigt sie, wie unterschiedlich Menschen auf historische Ereignisse blicken und welche Bedeutung sie für die Gegenwart haben kann.

Geschichte hat unzählige Perspektiven

Im Mittelpunkt stehen die Revolutionen von 1848 und 1918/19. Sie waren geprägt von Forderungen nach Freiheit, Gleichheit und politischer Mitbestimmung. Die Ausstellung nimmt diese Geschichte auf und fragt zugleich, welche Stimmen dabei gehört werden.

Dafür kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen. Historische Quellen treffen auf persönliche Zugänge und kreative Beiträge.
Besucher begegnen dabei unter anderem den revolutionären Forderungen der Frauenbewegung und der Geschichte von Schwarz-Rot-Gold. Auch der Friedhof der Märzgefallenen selbst wird zum Teil der Ausstellung.

So entsteht kein einzelnes, abgeschlossenes Bild von Demokratiegeschichte. Die Ausstellung macht sichtbar, dass Erinnerung immer auch davon abhängt, wer Geschichte erzählt und welche Perspektiven dabei einbezogen werden.


Austellungsgrafik: sans serif, Berlin

Viele Perspektiven, eine Ausstellung


„STIMMEN“ ist im Rahmen des Beteiligungsprojekts „Demokratiegeschichte(n)“ entstanden. Ehrenamtliche haben sich gemeinsam mit Historiker:innen des forum 1848 mit den historischen Ereignissen und ihrer Bedeutung für die Gegenwart beschäftigt. Sie haben recherchiert, diskutiert und eigene Beiträge entwickelt.

Das Ergebnis ist eine Ausstellung, die verschiedene Formen des Erinnerns miteinander verbindet. Sie lädt dazu ein, zuzuhören, eigene Perspektiven zu hinterfragen und über die Bedeutung von Demokratiegeschichte für die Gegenwart nachzudenken.

Besuch

Die Ausstellung ist bis zum 9. November 2026 am Friedhof der Märzgefallenen zu sehen. Der Eintritt ist frei.

STIMMEN. Ein Ausstellungsexperiment zwischen Demokratiegeschichte und Gegenwart
15. September bis 9. November 2026
forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen
Ernst-Zinna-Weg 1, 10249 Berlin

Mittwoch: 10–16 Uhr
Donnerstag: 10–18 Uhr
Freitag: 10–16 Uhr
Samstag und Sonntag: 11–17 Uhr

Weitere Informationen unter:

STIMMEN. Ein Ausstellungsexperiment zwischen Demokratiegeschichte und Gegenwart – forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen


Artikel Drucken
Markiert in:
Über uns 
Lilian B. arbeitet bei Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. als studentische Hilfskraft.

0 Kommentare

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert