Demokratiegeschichten

Lilian B.

Alle 10 Beiträge
Lilian B. arbeitet bei Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. als studentische Hilfskraft.

Blogferien

Liebe Leser:innen vom 18. bis zum 28. Juli machen wir Blogferien. Danach starten wir wieder mit neuen Beiträgen. Wir wünschen allen währenddessen eine schöne Sommerzeit. Euer Redaktionsteam Artikel Drucken

Die Riesaer Petition von 1976: als 33 Riesaer gemeinsam ihre Rechte einforderten

Am 10. Juli 1976 unterzeichnen 33 Bürger:innen aus Riesa eine Petition. Sie richten sich an Erich Honecker, an die Vereinten Nationen sowie an weitere internationale Organisationen. Ihr Anliegen ist eindeutig: Sie fordern die Achtung der Menschenrechte. Dazu gehört auch das Recht, ihren Wohn- und Arbeitsort frei wählen zu können. Innerhalb … mehr

Demokratie üben, bevor Demokratie möglich war: 40 Jahre grenzfall

Demokratische Räume entstehen dort, wo Menschen Informationen teilen, sich organisieren und öffentlich widersprechen können. In der DDR der 1980er Jahre entstanden solche Räume nicht in den offiziellen Institutionen. Sie entstanden an unerwarteten Orten: in Kirchenräumen, in privaten Wohnungen und auf den Seiten einer Untergrundzeitschrift. Vor 40 Jahren erschien die erste … mehr

1956 – Das Jahr der Aufstände: Aufstand in Poznán

Bild: „Poznan 1956.jpg“ – unbekannter Fotograf, Wikimedia Commons
Lizenz: Public Domain (gemeinfrei)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Poznan_1956.jpg

Flucht und Demokratiegeschichte: Was Annemarie Ackermanns Biografie über die Bundesrepublik erzählt

1944 floh Annemarie Ackermann aus der Batschka. Neun Jahre später saß sie im Deutschen Bundestag. Ihr Weg dahin war geprägt von Ausgrenzung und Neuanfang und das macht sie zu einer der ungewöhnlichsten Abgeordneten der frühen Bundesrepublik. Am 20. Juni wird mit dem Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung … mehr

Erna Wagner-Hehmke: wie zeigt man Demokratie

Der 23. Mai 1949. Der Parlamentarische Rat verkündet das Grundgesetz. Männer in Anzügen mit konzentrierten Gesichtern stehen dicht beieinander. Viele dieser Aufnahmen gehören heute zu den bekanntesten Bildern der frühen Bundesrepublik. Fotografiert wurden sie von einer Frau: Erna Wagner-Hehmke. Demokratie wird nicht nur durch Gesetze vermittelt. Sie entsteht auch durch … mehr

Eva Mamlok: eine jüdische Widerstandskämpferin

Eva Mamlok gehörte bereits als Jugendliche zu den Frauen, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten. Ihre Geschichte steht exemplarisch für den Mut vieler Frauen, deren Handeln kaum Beachtung geschenkt wurde. Jugend im Widerstand Eva Mamlok wurde am 6. Mai 1918 in eine jüdische Familie in Berlin-Kreuzberg geboren. Schon früh engagierte … mehr

Der 9. Mai 1950: Beginn der europäischen Einigung

Warum feiern wir am 9. Mai den Europatag? Diese Frage führt zurück zu einem der wichtigsten Momente der europäischen Geschichte. „Der Friede der Welt kann nicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen.“ Mit diesen eindringlichen Worten begann ein politischer Vorschlag, der den Grundstein für die … mehr

2. Mai 1933: Die Zerschlagung der Gewerkschaften

Ausgangslage der Gewerkschaften 1933: Anpassung statt Widerstand Unmittelbar nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten erklärte die Führung des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) ihre politische Neutralität gegenüber dem Regime. In der Hoffnung, als Interessenvertretung der Arbeitnehmer:innen bestehen zu bleiben. Das Regime wurde Unterschätzt. Die ADGB Funktionäre gingen davon aus, dass der „Nazispuk“ … mehr

Hermann Heller und die Überzeugung von einer sozialen Demokratie

Hermann Heller (1891–1933) war Staatsrechtler, Sozialphilosoph und ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus. In der Weimarer Republik stand die junge Demokratie in Deutschland dauerhaft unter Druck. In dieser angespannten Zeit entwickelte er ein Denken, das bis heute aktuell ist. Heller war überzeugt von der Idee einer sozialen Demokratie und lehnte autoritärer … mehr