Demokratiegeschichten

Demokratie und Superheld*innen: Passt das zusammen?

Ich las im November eine traurige Nachricht: Stan Lee ist gestorben. Stan Lee erfand viele Comicfiguren und Superheld*innen. Zum Beispiel Spiderman und Thor. Diese Figuren faszinieren mich seit meiner Kindheit. Spiderman klettert wie eine Spinne an Wänden hoch. Thor erzeugt Blitze und kann fliegen. Natürlich kämpfen beide gegen das Böse. Und am Ende siegen sie immer. Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten.

Superheld*innen als Vorbilder?

Als Erwachsene frage ich mich: Sind Superheld*innen wirklich gute Vorbilder? Besonders für Kinder? Denn Superheld*innen lösen viele Probleme mit Gewalt. Und in einer Demokratie ist besonders miteinander reden wichtig.

Superheld*innen reden selten mit den Bösen. Stell dir diesen Film vor: Die Kontrahenten treffen sich und führen ein friedliches Gespräch, statt zu kämpfen. Und am Ende gewinnt, wer die andere Seite überzeugt.

Das klingt erstmal sehr langweilig. Aber auch nach einem guten Ende: Niemand flieht, ist verletzt oder stirbt. Vielleicht vertragen sich die 2 Streitenden am Ende sogar?

Reden statt zuschlagen

Keine gute Handlung für Comics und Superheld*innenfilme. Zumindest bis jetzt. Wer weiß, was die Comiczeichner*innen und Filmemacher*innen in Zukunft erfinden.

Bis dahin rede ich weiter, so viel ich kann. Und ich versuche, Streit friedlich zu führen, ohne Anderen weh zu tun. Zum Schluss beende ich diesen Artikel mit Worten von Stan Lee. Es ist ein bekannter Satz aus Spiderman. Er stammt von Onkel Ben, Spidermans Vorbild:

Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.

 

 

 

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Über uns 
Annalena B. arbeitet bei Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

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