Demokratiegeschichten

Beitrag Nummer 400

Jubiläen sind oft eine feine Sache. So denken wir jedenfalls bei Demokratiegeschichten. Sie geben nämlich nochmal besonders Gelegenheit, zurückzuschauen und über Vergangenes zu reflektieren.

Nun steht mit diesem Beitrag die 400. Demokratiegeschichte an.

Und natürlich wollten wir wissen: Welche Beiträge habt ihr in den letzten 12 Monaten besonders gern gelesen?

Hiermit präsentieren wir euch die TOP 5 aus den vergangenen 399 Beiträgen!

Und bedanken uns herzlich bei all unseren Leser:innen! Es ist eurem anhaltenden Interesse, euren Kommentaren und Anregungen zu verdanken, dass wir weiterhin guter Dinge dabei sind 🙂 Die Themen und Ideen werden uns hoffentlich auf für die nächsten 100 Beiträge nicht ausgehen. Und wir hoffen, dass ihr auch dann weiter Spaß beim Lesen Teilhaben habt!

Top 5: Der Hessische Landbote

Auschnitt aus der Flugschrift „Der Hessische Landbote“ vom Juli 1834. Quelle: wikimedia

Obwohl von ihm nur 1.200 Exemplare gedruckt wurden, ist der Hessische Landbote noch heute in vielen Schulen Pflichtlektüre. Was macht die Schrift aus dem Jahr 1834 so außergewöhlich?

Top 4: Ernst Reuter: „Schaut auf diese Stadt!“

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DBPB_1954_115_Ernst_Reuter.jpg
Gedenkmarke zum Tod von Ernst Reuter 1954

Mit auf unserer Liste steht wieder ein Oberbürgermeister, den insbesondere die Berliner:innen nicht so bald vergessen werden: Ernst Reuter mahnte in seiner Rede im September 1948 die Alliierten, die West-Berliner:innen nicht im Stich zu lassen. Seit Juni überflogen die Alliierten die sowjetische Blockade West-Berlins mit der sogenannten Luftbrücke.

Top 3: Willy Brandt ans Fenster

Das Willy-Brandt-Denkmal auf dem Dach des ehemaligen Erfurter Hofs. Foto: Wikimedia

Willy Brandt, westdeutscher Bundeskanzler, ist 1970 zu Besuch in der DDR. Dort sind die Menschen von ihm so begeistert, dass sie stundenlang vor dem Hotel in Erfurt warten. Gerade mal eine Minute zeigt sich Brandt am Fenster. Doch die Menge bringt er damit zum Jubeln – ein Fiasko für die DDR-Regierung.

Top 2: Schwerter zu Pflugscharen

Garten der UNO, NY City; Foto: Colin W

Im November 1980 wird ausgerechnet ein sowjetisches Bildmotiv verbunden mit einem Bibelzitat zum Symbol der Friedensbewegung der DDR. „Schwerter zu Pflugscharen“ – um einen Zufall handelt es sich hierbei allerdings nicht.

Top 1: Napoleon und die Demokratie in Deutschland

Napoleons Einzug in Berlin am 27. Oktober 1806 (Historiengemälde von Charles Meynier, 1810), Bild: gemeinfrei

Napoleon und Demokratie – wie passt das zusammen? Als Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts zahlreiche europäische Länder unterwirft, führt er in diesen auch den Code Civil ein. Für die Bevölkerung bedeutet das oft, dass zum ersten Mal ein Gesetzestext gilt, der zivilrechtliche Fragen regelt.

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Über uns 
Annalena B. arbeitet bei Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. als Projektkoordinatorin im Bereich Demokratiegeschichte.

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