Was haben der Bankier Ludwig Bamberger, die Haushaltshilfe Franziska Kessel und der Sport- und Religionslehrer Walter Schwenninger gemeinsam? Richtig: Sie waren Mitglied in einem deutschen Parlament. Wenn auch nicht im selben. Ludwig Bamberger kandidierte für die Frankfurter Nationalversammlung, war von 1867-1870 Abgeordneter des Norddeutschen Bundes sowie von 1871-1899 Mitglied im … mehr
Janusz Korczak „Lass das sein!“, „Fass das nicht an!“, „Sei nicht so laut!“, „Wenn die Erwachsenen reden, dann bist du still!“. Diese Phrasen sind nur Beispiele dafür, was Kinder tagtäglich hören müssen. Ihnen wird beigebracht, sich den Erwachsenen nicht zu widersetzen. Die Älteren seien schlauer, weiser und überhaupt, was kann … mehr
Am 31. Juli 1834, heute vor 186 Jahren, tauchten im Großherzogtum Hessen-Darmstadt die ersten Exemplare der Flugschrift „Der Hessische Landbote“ auf. Dieser Text hat eine erstaunliche Karriere gemacht: gerade mal 1.200 gedruckte Exemplare in der ersten Auflage, von denen die meisten ziemlich schnell von den damaligen Behörden aus dem Verkehr … mehr
Doch, man kann aus der Geschichte lernen … vorausgesetzt, man will es. Ute Daniel: Postheroische Geschichte, S. 7. So beginnt die Braunschweiger Historikerin Ute Daniel ihren Essay „Postheroische Demokratiegeschichte“. Und bezieht damit gleich zu Anfang Position in einer Frage, die Historiker*innen seit Jahren diskutieren. Aus der Geschichte lernen: Geht das? … mehr
Briefmarke zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab 1. Juli 2020. © Bundesministerium der Finanzen.
Gestaltung des Postwertzeichens: Professorin Annette le Fort und Professor André Heers, Berlin, Gestaltung der Bildwortmarke zur EU-Ratspräsidentschaft Deutschland 2020: Zum goldenen Hirschen, Berlin
Am 1. Juli 2020 übernahm Deutschland turnusgemäß für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft. Es ist der dreizehnte deutsche Vorsitz seit Unterzeichnung der Römischen Verträge im Jahr 1957. Zu diesem Anlass gab das Bundesfinanzministerium am 2.7.2020 eine 80 Cent Briefmarke heraus. Während der EU-Präsidentschaft hat Deutschland den Vorsitz im Rat der … mehr
Als Mitglied der AG Orte der Demokratiegeschichte freuen wir uns, wenn wir andere Orte der Demokratiegeschichte vorstellen können. Als erstes Mitglied der AG hat sich hierzu das IGL bereit erklärt, uns ein paar Fragen zu beantworten. Schaut euch doch mal ihre Angebote an, dort ist bestimmt etwas für euch dabei! Gründungsdatum 1960 Ort/Adresse Hegelstraße 59 55099 Mainz 1. Vorsitzender und Direktor Prof. Dr. Michael Matheus Kontakt igl[at]uni-mainz.de 06131-3938300 … mehr
Briefmarke zum 100. Geburtstag Annemarie Rengers, im Oktober 2019. Gestaltung Postwertzeichen: Julia Neller, Berlin © Foto links: Interfoto © Foto mittig: picture alliance / Egon Steiner © Foto rechts: Fotoagentur Sven Simon © Unterschrift: Reinhard Renger
Annemarie Renger (1919- 2008), SPD-Politikerin, 1953 – 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages, war als erste Frau von 1972 – 1976 Präsidentin und von 1976 – 1990 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Erste Frau im Amt Als Annemarie Renger 1972 zur Bundestagspräsidentin gewählt wird, ist das in zweierlei Hinsicht eine Premiere. Zum … mehr
Nelson Mandela im Jahr 2008. Quelle: Wikipedia; South Africa The Good News / www.sagoodnews.co.za/CC BY 2.0
Nelson Mandela Eines der größten Versprechen unserer demokratischen Gesellschaft ist die Gleichheit aller Menschen. In Deutschland ist dies im Grundgesetz verankert: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. […] Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen … mehr
Der 1. Juli vor 30 Jahren war kein wunderschöner Sommersonntag, sondern eher bewölkt und stellenweise regnerisch. So einiges war anders an diesem Sonntag. Am Morgen öffneten überall in Ostdeutschland die Banken. Es bildeten sich lange Schlangen. In der provisorischen Filiale der Deutschen Bank im „Haus der Elektroindustrie“ am Berliner Alexanderplatz … mehr
Ein knappes Jahr ist es her, da freuten wir uns über die 100. Demokratiegeschichte. Seitdem ist die Zeit gerast und schon haben wir mit diesem Beitrag die Marke 200 geknackt! Natürlich hat uns interessiert: Welche Beiträge habt ihr in den letzten 12 Monaten besonders gern gelesen? Hiermit präsentieren wir die … mehr
"Den Opfern des 17. Juni 1953": Foto vom Gedenkort auf dem Friedhof an der Seestraße;
BAB/Jens Schöne
Die Serie „17. Juni“ ist ein Kooperationsprojekt des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten haben für den Blog geschrieben. Der Rauch auf den Straßen der DDR hatte sich kaum verzogen, als die Konstruktion der Geschichte des 17. … mehr
Die Serie „17. Juni“ ist ein Kooperationsprojekt des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten haben für den Blog geschrieben. Seit dem 12. Juni 1953 hatte es in den Dörfern der DDR rumort. Nachdem die allein herrschende Sozialistische … mehr
Die Serie „17. Juni“ ist ein Kooperationsprojekt des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten haben für den Blog geschrieben. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 war keineswegs ein Berliner Phänomen. Überall im Land kam es bereits in … mehr
Die Serie „17. Juni“ ist ein Kooperationsprojekt des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten haben für den Blog geschrieben. Für die SED war der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 ein schwerer Schlag. Ohne die militärische und politische … mehr
Das Konfliktpotenzial ist 1953 groß unter der Landbevölkerung, vor allem wegen der laufenden Zwangskollektivierung. Die auf dem Foto inszenierte Harmonie ist höchst trügerisch, wie sich ab dem 12. Juni zeigen sollte. Bundesarchiv, Bild 183-16600-0001 / CC-BY-SA 3.0
Die Serie „17. Juni“ ist ein Kooperationsprojekt des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten haben für den Blog geschrieben. Am 9. Juni 1953 beschloss das Politbüro der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) auf Anweisung aus Moskau den „Neuen … mehr
Zeitgenössische Karte der Bundeszentrale für Heimatdienst, die die Brennpunkte des Aufstands erfasste.
Bildnachweis: Stiftung Haus der Geschichte; EB-Nr. 1993/10/1667
Quelle: https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/plakat-volksaufstand-17juni1953.html
Die Serie „17. Juni“ ist ein Kooperationsprojekt des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten haben für den Blog geschrieben. Am 17. Juni 1953 steht die DDR Kopf: Über eine Million Menschen ziehen landesweit durch die Straßen und … mehr
Heirich von Brentano (re.) mit Konrad Adenauer (li.) auf dem
7. CDU-Bundesparteitag, 12.05.1957 - 15.05.1957; KAS-ACDP/Peter Bouserath, CC-BY-SA 3.0 DE
Dieser Artikel ist eine Fortsetzung des Artikels „Heinrich von Brentano – Bildungsbürger, Patriot und Europäer im Auswärtigen Amt“ vom 6. Mai. Ob Heinrich von Brentano für das Kanzleramt geeignet war, darf aber in einigen Punkten in Zweifel gezogen werden. Ihm fehlten manche der Eigenschaften, die zum Beispiel Adenauer so erfolgreich … mehr
Plakat zu den Bundestagswahlen 1949 mit einem Porträtfoto von Heinrich von Brentano;
Lizenz:
KAS/ACDP 10-001: 119; CC-BY-SA 3.0 DE
Bei dem Namen Brentano denkt man heute wohl am ehesten an verschiedene öffentliche Gebäude, Bäder und Schulen, die nach einem Mitglied dieser weitverzweigten Familie benannt sind. Sie brachte über mehrere Jahrhunderte hinweg immer wieder Frauen und Männer hervor, die wesentlichen Einfluss auf das deutsche und europäische Geistesleben nahmen. Für die … mehr
Einen Namen ändern zu lassen, kann wenige Wochen oder auch mehrere Monate dauern. Im Fall der Stadt Chemnitz ging das ziemlich schnell. Oder besonders langsam – abhängig von der Perspektive. Denn vor 30 Jahren erhielt Chemnitz seinen alten Namen wieder. Zuvor hatte die Stadt für 37 Jahre Karl-Marx-Stadt geheißen. Die … mehr
Im Sommer 1989 war ich 14 und reiste mit meiner Familie zehn Tage quer durch Polen. Und egal wo wir uns aufhielten, das Symbol der Solidarność-Bewegung und das Portrait des Papstes Johannes Paul II. schienen allgegenwärtig – als Plakat auf Marktplatzständen, in Fenstern, in Autoscheiben oder als Anstecknadel an der Jacke. … mehr













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